Nach einem weiteren Seetag sind wir am Nachmittag in Montevideo, Uruguay angekommen. Der Aufenthalt dort war auch etwas verkürzt wegen unseres kleinen Propellerproblems. Viel zu sehen gab es in der Stadt aber sowieso nicht. Abends sind wir dort aber nett in einem Restaurant essen gewesen, wo man wunderbar draußen sitzen konnte und dann haben wir noch einen Spaziergang durch die Stadt gemacht. Viel mehr gibt es davon aber wirklich nicht zu berichten.
Um die Geschichte vom letzten Mal noch zu Ende zu erzählen: Einen Tag vor Ankunft in Rio de Janeiro wurde entschieden, daß alle Passagiere 100% compensation bekommen. Ob ihr es glaubt oder nicht, es gab Passagiere, die selbst damit nicht zufrieden waren, aber die Mehrheit war es und es gab keine Probleme beim Ausschiffen der Passagiere in Rio de Janeiro.
Rio de Janeiro. Wir sind gleich morgens vom Schiff runter, haben uns ein Taxi geschnappt und dem Fahrer gesagt, was wir auf jeden Fall sehen wollen: Christusstatue, Copacabana und Zuckerhut. Es war ja leider kein Overnight-Aufenthalt, sonst hätten wir es wunderbar …
Am nächsten Abend der nächste Brief. Änderungen der Reiseroute nach Rio. Eigentlich nicht so schlecht. Alle Häfen können angefahren werden. Nur Montevideo und Acapulco sind merkbar kürzer geworden. Also am nächsten Tag der nächste Schwall von Beschwerden. Wir sind alle unglaublich ausgelaugt inzwischen. Wir hoffen nur noch, daß wir bald in Rio sind.
Unsere Gäste werfen uns teilweise vor, daß sie hier gefangen gehalten werden, bzw noch schlimmer, daß sie Geiseln sein. Ich hatte jemand der partout darauf bestanden haben, daß wir seine Emails überwachen, weil das Email Programm gerade in dem Moment die Mücke gemacht hat, als er was Schlechtes …
Am 17. waren wir in Fort Lauderdale, Port Everglades, Florida. Wir waren etwas spät wegen der Strömung vom Golfstrom, die uns entgegenkam. Wir sind daher auch etwas spät ausgelaufen. Ursprünglich war 11 Uhr geplant, aber da wir erst kurz nach 9 Uhr mit dem Check In der einschiffenden Passagiere anfangen konnten und daher um 11 Uhr noch nicht fertig waren. Wir sind dann so ca. 13 Uhr gefahren und ca. 15/20 Minuten später rüttelte es das ganze Schiff durch für einen Moment und noch mal etwas später stoppte das Schiff.
Dort standen wir nun. Man konnte noch die Küste von Florida …
In New York ging es am 15. los. Zuerst fielen mal wieder ein paar Gepäckstücke ins Wasser, diese Terminalarbeiter sind wirklich unglaublich.
Wir waren nicht in Costa Rica, da wir unseren geplanten Hafen nicht anlaufen konnten und in diesem Hafen nicht tendern konnten und auch in einem Hafen ein Stück weiter entlang der Küste nicht tendern konnten. Also hieß es für uns dann einfach direkt zurück nach New York.
Curaçao habe ich bis halb fünf gearbeitet bzw. darauf gewartet, daß die Zeit vergeht, weil fast alle Passagiere von Bord waren und dann den ganzen Abend frei. Wir hatten ein spätes Ablegen um 23 Uhr und somit noch viel Zeit.
Erstmal sind wir in Willemstad etwas rumspaziert. Der Ort sieht irgendwie wirklich aus, als wenn jemand eine holländische Stadt in die Karibik verlegt hat, die Häuser alle knallbunt angemalt hat und noch ein paar Palmen und Kakteen dazwischen plaziert hat. Allerdings war ja Sonntag und es war daher sehr ruhig im Ort.
Wir sind dann zum Seaquarium Beach gefahren. Dort sind wir …