Log | Februar 2006

Los Angeles, Kalifornien

25. Februar 2006

Und schon sind wir auch wieder zurück in Los Angeles. Diesmal sind wir viel eher vom Schiff runter und wir haben uns einen etwas längeren Ausflug vorgenommen. Wir wollen nach Hollywood. Das Taxi hat uns dann auch direkt auf dem Walk of Fame am Hollywood Boulevard abgesetzt, wo schon die ersten Vorbereitungen für die Oscars zu sehen waren. Wir haben uns natürlich auch die Sterne mit den Namen auf dem Walk of Fame angeschaut, aber spannender waren doch die ganzen Hand- und Fußabdrücke.

Wir haben dann noch eine Tour gemacht über Sunset Boulevard, bzw. Sunset Strip, Rodeo Drive, etc. haben natürlich …

Ensenada, Mexiko

24. Februar 2006

Nächster Stop war noch mal gleich in Mexiko nicht wirklich weit weg. Ensenada liegt auf der kalifornischen Halbinsel … und ist absolut nicht spannend. Wüste, Kakteen vielleicht, aber kein Grün, alles ist braun und irgendwie trostlos. Die einzige Sehenswürdigkeit ist La Bufadora bzw. in englisch blowhole. Das ist eine Ecke zwischen zwei Klippen, die das Wasser dazu bringt ab und zu nach oben zu schießen. Naja, wir waren da und haben es gesehen und mehr weiß ich auch nicht, was ich dazu noch sagen soll.

Der Ort Ensenada ist irgendwie … es gibt sehr viele Autoreparaturwerkstätten und dann in dem Ort …

Los Angeles, Kalifornien

23. Februar 2006

Nach langer Zeit mal wieder zurück in den USA, aber diesmal auf der anderen Seite des Landes und nicht ganz so kalt. Viel haben wir allerdings am 22. nicht gemacht, da unsere Security Spezis irgendwie nicht gemerkt hatte, daß Crew schon seit dem Morgen an Land gehen konnte und wir daher erst 12:30 Uhr rauskamen. Daher sind wir nur ein bißchen durch die Gegend spaziert.

Am 23. ist unser Schiffchen dann nach Long Beach gefahren. Das ist im Grunde auch noch Los Angeles, wir haben also in der Nacht eine Fahrt nach nirgendwo gemacht und einfach mal ne Runde auf dem …

Acapulco, Mexiko

19. Februar 2006

Diesmal haben wir nur einen sehr kurzen Ausflug gemacht. Viel gab es hier auch nicht zu sehen. Es ist ein Ort mit Hotels, Restaurants und Bars.

Das berühmteste in Acapulco sind die Klippenspringer. Wir haben auch einen Taxifahrer gefragt, aber dem viel auch nichts anderes ein. Ein ziemlich guter Beweis dafür, daß es nichts weiter zu sehen gab. (Außer man hat gerade einen Taxifahrer erwischt der keine Ahnung hat, aber auch das läßt sich schnell erkennen.)

Also sind wir zu den Springern gegangen und haben uns eine „Vorführung“ angeschaut. Sehr nett, aber nicht wirklich beeindruckend, auch wenn ich zugeben muß, daß ich …

Puerto Caldera, Costa Rica

17. Februar 2006

Diesmal haben wir es wirklich nach Costa Rica geschafft.

Wir sind im Regenwald zum Canopy und dort gab es eine 1200 m, d.h. über einen Kilometer lange „Supermann Strecke“ auf der man ca. 80km/h hat und fliegt und fliegt und eine geniale Aussicht hat. Was soll ich noch zu Canopy sagen. Es ist wirklich super und macht unglaublich Spaß und Costa Rica ist fast wie im Paradies. Und auch wenn ich wenig schreibe, es war ein wirklich genialer Tag.

Panama

15. Februar 2006

Nach einem weiteren Seetag wieder ein neues Land. Diesmal Panama. Panama ist natürlich bekannt für den Panama-Kanal. Das war dann auch unser erster Stop. Die Miraflores-Schleuse. Die Mary ist ja leider zu groß, um selbst durch den Kanal fahren zu können.

Es war ein interessanter Anblick, wie die kleinen Lokomotiven ein großes Schiff ziehen. Die Schiffe stehen übrigens vor dem Kanal Schlange auf dem Pazifik. Ein sehr lustiger Anblick.

Von der Schleuse sind wir dann Richtung Panama City aufgebrochen, wo wir eine kleine Tour durch die Stadt gemacht haben. Wir haben leider nicht das ganz alte Panama City gesehen, daß irgendwann im …

Esmeraldas, Ecuador

13. Februar 2006

Eins kann ich sicher sagen. Dieser Ort wird sicher nicht sehr oft von Touristen besucht. Es war ein wenig chaotisch.

Wir waren vor Anker und lauter kleine Boote voll mit Menschen kam auf das Schiff zu, umkreisten die Tenderboote, winkten und lachten und freuten sich uns zu sehen. Teilweise waren sie so nah am Schiff, das sie es fast anfassen konnten.

An Land fehlten Busse für Touren und ach ja, es hat in Strömen geregnet. Wir haben dann einfach ein Taxi genommen und sind nach Atacama gefahren, wo es immer noch in Strömen geregnet hat. Ich muß vielleicht noch dazusagen, daß der …

Lima, Peru

11. Februar 2006

Von Callao gab es für Crew einen Shuttle nach Lima. Leider mußten wir diesmal etwas früh wieder zurück, da Cornelia wieder arbeiten mußte. Ich wäre gerne zu den Inka Ruinen gefahren, die es dort auch geben sollen.

So haben wir aber einen Spaziergang durch den Stadtteil Milaflores gemacht und uns dort ein wenig umgesehen und Lunch gegessen und dann ein Taxi zurück zum Schiff genommen. Das mit den Ruinen muß ich aber unbedingt auf der Rückfahrt nachholen.

Wir hatten übrigens einen sehr lustigen Taxifahrer zurück zum Schiff. Callao ist sozusagen der Hafen von Lima. Die beiden Orte gehen ineinander über. Er hat …

Valparaiso, Chile

8. Februar 2006

Diese Stadt hat einen wunderbaren Charme. Ich finde kaum Worte, um es zu beschreiben.

Wir sind kleine Treppen entlanggelaufen, die Hügel hoch, die zwischen den Häusern versteckt waren. Man lief direkt an den kleinen Hintergärten vorbei, in denen es wunderschön grün war. Laufend hatten wir neue Ausblicke über die Stadt und die Bucht. Immer wieder haben sich hinter den Ecken neue Juwelen versteckt. Beeindruckende Straßenzüge, mit großflächigen Bildern verzierte Wände richtig liebenswerte Shops und Cafes etc.

Die Menschen waren unglaublich freundlich und offen. Wir sind in einen Laden, der in einer Seitenstrasse versteckt war. Es war als wenn man bei den Leuten …

Puerto Montt, Chile

6. Februar 2006

Unser nächster Hafen war Puerto Montt, Chile. Das Wetter war hier endlich wieder etwas angenehmer, mit schönen warmen Temperaturen und Sonnenschein.

Auf dem Programm stand diesmal Canopy Adventure. Ich versuche mal das zu erklären, aber wer Interesse hat, kann sich auch ein Bild verschaffen auf www.canopypro.com. Man fliegt dabei in den Baumwipfeln umher. In den Bäumen sind Plattformen angebracht zwischen denen Drahtseile gespannt wurden. Dazu bekommt man dann einen Harness aus Gurten um und wird dann an seiner Rolle eingehakt. Es gibt immer auch eine Sicherheitsleine, d.h. man ist doppelt eingehakt. Dann hat man noch eine „Bremse“, eine Art …

Gletscher Pio XI, Chile

4. Februar 2006

Wir sind am Nachmittag in die chilenischen Fjorde reingefahren, was auch sehr beeindruckend ist. Schon etwas anders als die norwegischen Fjords, aber doch sehr ähnlich. Der größte Unterschied ist, daß es in Norwegen um einiges grüner ist.

Wir sind bis zum Gletscher Pio XI am Ende des Fjordes gefahren, wo sich die Eismassen auftürmten. Ein wirklich beeindruckender Anblick.

Punta Arenas, Chile

3. Februar 2006

Einen Tag später in Chile, Punta Arenas and der Magellanstraße. Das ist auch noch sehr weit südlich und es war nur unbedeutend wärmer.

Wir hatten wieder die Crew Tour gebucht, die diesmal zu einer Pinguin Kolonie ging. Die Fahrt dorthin war recht lang und die zweite Hälfte der Strecke ging es über eine unbefestigte „Landstraße“ durch eine sehr karge Landschaft. Kaum Bäume nur etwas Gestrüpp und im Gegensatz zum Vortag auch keine Berge und nur ab und zu ein kleinerer Hügel. Sehr viele Schafe stehen dort rum und auch immer wieder Emus….

Ushuaia, Argentinien

2. Februar 2006

Dort unten am Ende der Welt war auch unser nächster Stop: Ushuaia, Feuerland, Patagonien, Argentinien. Es war kalt und ziemlich starker Wind. Der Seegang war sehr stark und daher wurde auch im Laufe des Vormittags der Tenderservice unterbrochen und gegen Mittag kam dann eine Durchsage, daß keine weitere Crew mehr an Land gehen kann, da es schon schwer genug ist, so wie es ist mit all den Passagieren.

Wir waren diesmal zu einer Crew Tour angemeldet, die in den Nationalpark Tierra del Fuego gehen sollte. Unsere Chancen standen allerdings nicht perfekt. Wir haben jedoch einen wunderbaren Personalmanager an Bord, der sich …

Kap Hoorn, Chile

1. Februar 2006

Unsere nächste Etappe war der Weg zum Kap Horn und um das Kap an den Horn Inseln vorbei. Nach zwei Tagen waren wir also dort und ungelogen, kaum dort angekommen, fing das Schiff an kräftig zu schaukeln. Draußen war es ziemlich kühl und der Wind zerrte aus allen Richtungen an einem, aber es war schon ein beeindruckender Anblick, wie sich das Schiff seinen Weg durch die felsigen Inseln bahnte. Und es muß ja auch mal erwähnt werden, daß wir damit Geschichte geschrieben haben. Wir sind nämlich damit das größte Schiff (nicht nur Passagierschiff, sondern generell), das ums Kap gefahren ist.

Beschreibung

Dies sind die Erlebnisse von Anita Hambach. Sie arbeitete seit Mai 2005 auf der Queen Mary 2. Im November 2007 wechselte sie auf die Queen Victoria und arbeitet dort jetzt als Crew Paymaster.

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