Die letzten beiden Häfen waren sehr kurze Aufenthalte und crew shore leave war bei beiden gestrichen worden von vornherein. Gute Sache also, daß ich sowohl in Punta Arenas, wo wir am 27. waren und als auch in Ushuaia, wo wir am 28. waren, schon auf dem Hinweg draußen war … und wiederum zurück um Cape Horn um dann heute wieder zurück in Montevideo zu sein.
Auch diesmal war es nur ein kurzer Aufenthalt dort für mich, wir sind mal ein wenig shoppen gewesen und das war. Ehrlich gesagt ist aber auch in Montevideo nichts weiter wirklich Spannendes zu sehen.
Damit sind wir wieder zurück in Puerto Montt. Letztes Mal waren wir hier ja zu unserer ersten Canopy-Tour, diesmal waren wir canoeing. Es war genial. Wir mußten zwar unglaublich früh aufstehen, aber es hat sich definitiv gelohnt.
Wir sind in Lagunen gefahren und haben auf einer Insel angelegt, wo wir eine kleine sehr interessante Wanderung durch den Regenwald gemacht haben. Auf dem Rückweg hat es dann zwar angefangen zu regnen (und nicht nur einfach Regen, sondern Wasser das aus Kübeln vom Himmel kam), aber das hat dem ganzen Spaß wirklich kein Ende gemacht.
Auf den Bildern sieht man aber erst, wie beeindruckend …
Den Hafen kann ich leider überspringen, da Valparaiso Einschiffungshafen war und ich ja nicht mehr auf Nacht war. Ich hätte diese Stadt gerne noch mal besucht, aber man kann halt nicht alles haben und außerdem … wer sagt, daß ich nicht noch mal zurückkomme.
Ab 18. waren wir dann wieder back on track wie geplant. Am 19. in Peru. Mein port off für diese Tour.
Wir sind nach Lima gefahren, haben uns dort Inka-Ruinen angeschaut einen sehr spannenden Spaziergang gemacht und sind dann anschließend zum Plaza Mayor gefahren, wo die alten Kolonialbauten sind.
Eine sehr interessante Stadt und es hat sich gelohnt dort meinen Port off zu haben. Aber was ich in Peru auf jeden Fall gerne noch sehen werde ist Maccu Piccu …
Manta war der Ersatzhafen für Costa Rica. Die anderen Häfen waren dadurch übrigens alle um einen Tag nach vorne verschoben.
Manta hab ich nur kurz gesehen. Schwer darüber zu schreiben. Es sieht alles sehr relaxt und einfach aus und man sieht auch, daß Ecuador ein Dritte-Welt-Land ist, aber es ist ein wirklich angenehmer Ort.
Wir waren in Esmeraldas, Ecuador, wo ich auch nicht draußen war, aber das Wetter war diesmal besser und ich habe sehr viel Zeit auf Deck verbracht und das Sailaway genossen und wieder mal festgestellt, daß es wunderschön grün ist in Ecuador.
Kurz draußen war ich in Panama. Davon gibt es aber nichts weiter zu berichten.
Der nächste Hafen laut Plan wäre Puerto Caldera. Das mußten wir aber leider absagen aufgrund der Schwellung des Wassers, d.h. die Tenderboote sind auf dem Wasser ca. 2 Meter hoch- und runtergesprungen. Also kein Costa Rica. Zum Glück waren unsere Gäste diesmal etwas verständiger.
Es ist mal wieder an der Zeit ein paar Lebenszeichen von mir zugeben. Allzuviel werde ich aber wohl nicht berichten, da ich ja wieder tags arbeite und die Zahl der Häfen, wo ich rausgehen kann, sich dadurch reduziert.
Arbeitsmäßig? Es ist eher ruhig momentan. Die üblichen Beschwerden … die üblichen Verrückten.
Ok, erstmal aber weiter zu meiner Miniweltreise. So viel gibt es aber wirklich nicht zu erzählen. Die Häfen sind ja eigentlich dieselben wie auf der Hinfahrt. Nach LA zuerst Acapulco, aber da war ich inport manning (und durfte sogar einen wirklich nicht spannenden Drill mitmachen).
Zum Abschluß unseres kleinen Abstechers nach Hawaii kann ich nur eins sagen: Solltet Ihr jemals die Gelegenheit haben nach Hawaii zu kommen … nicht zögern, einfach genießen. Es ist einfach wunderschön und unglaublich abwechslungsreich.
Wir sind heute gleich nach dem Frühstück vom Schiff runter und haben uns ein Cabrio gemietet für den Tag. Damit sind wir dann über die Insel gefahren. Nicht über die ganze Insel natürlich, da es ja die größte Insel ist und leider die Zeit ganz und gar nicht gereicht hätte.
Es …
Wir sind mal wieder nicht an der wirklich besten Stelle vor Anker. Die wirklich interessanten Sachen sind zu weit weg.
Einen kleinen Ausflug haben wir aber trotzdem gemacht mit dem Sugar Crane Train. Das ist ein süßer restaurierter Zug, der ein wenig durch die Gegend fährt. War sehr interessant. Wie gesagt, die wirklich interessanten Sachen sind zu weit weg gewesen. Es war trotzdem ein sehr schöner und erholsamer Tag.
Hier hat es mal wieder eine Weile gedauert bis wir vom Schiff runter durften. Wir sind dann erstmal zum Aloha Tower der gleich in der Nähe beim Pier ist und dort hoch. Von oben hatte man einen guten Überblick über Honolulu. Das Wetter war übrigens nicht allzu gut an dem Tag. Es war ziemlich wolkig und später hat es auch geregnet, aber davon haben wir zum Glück nichts abbekommen. (Dafür ein paar unserer Gäste, die sich auch prompt darüber beschwert haben.)
Oh ja, was ich nicht vergessen sollte. In Honolulu haben sie natürlich auch jedem einen Lei umgehängt.
Vom Aloha Tower sind …