es war mal wieder einer dieser langen Tage und alles interessante ist viel zu weit weg vom Hafen, so dass es nur Sinn macht an Land zu gehen, wenn viel Zeit zur Verfügung steht und das ist einfach nicht der Fall an einem Tag an dem so viel zu tun ist. Also, wieder einen großen Teil unserer Gäste runter und wieder ein paar neue rauf und weiter ging es auf der Weltreise Richtung Hawaii.
Unser nächster Stop und ein Hafen, von dem ich nicht genau weiß, wie oft ich schon da war, aber es war schon das eine oder andere Mal. Es war nur Zeit für einen Ausflug zur Mittagspause, aber auch das war sehr angenehm. Wir sind nur am Strand entlanggelaufen und haben ein wenig geplaudert, während uns das Wasser um die Füße spülte.
Nun sind wir endlich wieder auf der Westseite von Amerika. (Aber Moment, da war ich ja auch schon im November.) Costa Rica ist ein sehr angenehmer Ort. Eigentlich hatte ich nicht vor rauszugehen, da ich ja schon mal da war. Aber es gab wieder eine Canopy crew tour und ich glaube, dieser Sport macht süchtig. Aber da fällt mir ein, wir hatten auch noch eine White Star Crew Party am Abend vorher, so dass ich sehr wenig Schlaf hatte. Ich habe noch überlegt nicht zu gehen, aber bin dann doch los und habe es auch nicht bereut.
In der Gegend um …
Es ging durch den Panamakanal. Es war schon sehr beeindruckend. Definitiv beeindruckender als der Suezkanal. Da gibt es nur Wüste. Der Panamakanal ist grün. Natürlich nicht der Kanal selbst, sondern die Landschaft drumherum. Aber wirklich beeindruckend sind die Schleusen. Die Queen Victoria ist ganz offensichtlich so gebaut, dass sie gerade noch durch den Panamakanal passt. Das wiederum heißt, dass wenn wir in solch einer Schleuse waren, es nur Zentimeter waren, die uns von der Schleusenwand getrennt haben. Was für eine Herausforderung da durchzukommen. Das ganze dauerte einen vollen Tag. Am Morgen als ich zur Arbeit kam, waren wir gerade an …
Unserer einziger Stop in der Karibik und auch wenn das ganz unglaublich klingt. Ich bin an Land gegangen. Ich glaube, das war mein erster Tag an dem ich nur 10 Stunden gearbeitet habe und es war einfach mal nötig. Wir haben uns ein Taxi genommen zum nächsten Strand um haben uns in die Sonne gelegt und sind ab und zu uns Wasser. Vier Stunden, die so erholsam waren, wie ein ganzer Urlaub. Endlich wussten wir wieder, warum wir das alles tun. Ich meine, wir haben einen Job bei dem wir in unserer Mittagspause mal an den Strand gehen können und …
Am 6. Januar kamen wir in Southampton an. Viel kann ich darüber nicht sagen. Es war ein großes Aus- und Einlademanöver und wiedermal ein viel zu langer Arbeitstag und am Abend ging es mit Feuerwerk und begleitet von der QE2 auf den Weg nach New York zu unserer ersten Atlantiküberquerung. Und wenn schon das Wetter auf dem Weg nach Gibraltar und von dort nach Southampton unbequem war, nun wurde es für die nächsten sechs Seetage durchgehen noch viel unruhiger. Ich muss ehrlich sagen, nach einiger Zeit ging das einfach nur noch auf die Nerven. Laufend fällt irgendetwas runter, der Monitor …
Unser nächster Stop sollte Gibraltar sein. Allerdings war das Wetter so unglaublich stürmisch, dass wir nicht nach Gibraltar konnten. Der Wellengang war sehr hoch und unsere Schüssel schaukelte hin und her. So ging es also für uns ohne weiteren Stop zurück nach Southampton.
Zur Abwechslung hatten wir zu Silvester ein overnight, das heißt wir waren in Teneriffa am 31. Dezember und 1. Januar. Wie immer war der Tag voll mit Arbeit, aber ich habe versucht früh Schluss zu machen, das heißt ich hatte mal einen kurzen Tag. (Der dann immer noch 10,5 Stunden lang war.) Wir sind auf einen Spaziergang durch Santa Cruz und haben uns noch ein kleines Abendessen gegönnt.
Die Stadt war übrigens ausgestorben. Wir haben mit eins/zwei Leuten geredet und die haben uns erklärt, dass zu Silvester jeder bei Freunden und Familie ist und man nicht ausgeht, sondern irgendwo bei jemand …